10. Mai 2016

Prezi Pla­nung: In 4 Schrit­ten zum fer­ti­gen Prezi-Konzept

Jede gute Prä­sen­ta­ti­on – nicht nur in Prezi – benö­tigt eine gute Vor­be­rei­tung. Wenn man ein­fach drauf los­baut, kann man schnell den Über­blick und die Lust ver­lie­ren. Im schlimms­ten Fall ver­lie­ren Sie sich in den Details und ver­pas­sen somit einen Prä­sen­ta­ti­ons­ter­min. Hinzu kom­men noch ein paar tech­ni­sche Her­aus­for­de­run­gen und schon ist das Chaos per­fekt – pünkt­lich fer­tig? Fehlanzeige!

Damit Ihnen sowas erst gar nicht pas­siert, haben wir Ihnen hier 4 Schrit­te zusam­men­ge­tra­gen, die unse­rer Mei­nung nach zum Erstel­len einer guten Prezi Prä­sen­ta­ti­on wich­tig sind.

 

1. Die Idee

Es beginnt alles mit einer Idee.

Wel­ches Thema möch­ten Sie überhaupt präsentieren?

Schrei­ben Sie es in kur­zen Wor­ten auf! Ein Satz soll­te reichen.

Was sind Ihre Kern-Aus­sa­gen, die das Publi­kum am Ende Ihrer Prä­sen­ta­ti­on behal­ten sollen?
Haben Sie meh­re­re Kern­aus­sa­gen kon­zen­trie­ren Sie sich auf die 3 Wich­tigs­ten. Keep it short and simple!

Diese schrift­li­che Fixie­rung wird zum Mit­tel­punkt Ihrer wei­te­ren Pla­nung. Und nein – Sie wei­chen davon nicht stän­dig ab!

Fin­den Sie her­aus, ob es für Ihr Thema ein (abs­trak­tes) Bild gibt – ein soge­nann­tes Schlüsselbild – an dem sich Ihr gesam­tes Thema, Ihre Geschich­te die Sie erzäh­len wol­len, abbil­den lässt. Das hilft Ihnen Ihr Publi­kum in Ihr Thema „mit­zu­neh­men“. Häu­fig las­sen sich an all­täg­li­chen Situa­tio­nen kom­ple­xe Sach­ver­hal­te ein­fa­cher darstellen.

2. Die Inhalte

Jetzt kommt der auf­wen­digs­te Teil Ihrer Präsentation.

Über­le­gen Sie sich genau, wel­che Inhal­te Sie in Ihrer Prezi ver­wen­den möch­ten. Sie sind da ziem­lich fle­xi­bel, denn Sie kön­nen Fotos, Vide­os, Audio­da­tei­en, Sym­bo­le und For­men, Gra­fi­ken und auch Datei­for­ma­te wie bei­spiels­wei­se .pdf einbinden.

Mög­li­cher­wei­se sagen Sie sich: „am liebs­ten würde ich ja ein Video mit fol­gen­dem Inhalt ein­bin­den… Gibt es aber nicht.“. Ihre Chan­ce eine ein­zig­ar­ti­ge Prä­sen­ta­ti­on zu schaffen!

Aller­dings bedeu­tet das ver­mut­lich auch: sel­ber machen. Bild­be­ar­bei­tung, Video-Erstel­lung, Audio-Auf­nah­men sind für eine hoch­wer­ti­ge Prezi Alltag.

Aber schau­en Sie doch erst­mal, ob es nicht doch etwas gibt, was zu Ihrem Sto­ry­board passt. Gute Recher­che ist das A und O.

Wenn Sie dann alle Ihre Inhal­te zusam­men haben geht es rich­tig los. Star­ten Sie Prezi, brin­gen Sie alle Ihre Inhal­te auf die weis­se Flä­che – am bes­ten aus einem Ord­ner, damit Sie nichts vergessen.

Alles ein­ge­la­den? Dann star­ten Sie mit der Struk­tu­rie­rung. Ein guter Tipp ist es, wenn Sie Ihre Geschich­te wie in einem Comic- oder Film­strei­fen von links nach rechts spie­len las­sen. Fan­gen Sie mit dem an, was Ihr Publi­kum als ers­tes sehen soll.

3. Roter Faden

Ziel­ge­ra­de – Sie haben es fast geschafft.

Bei der Struk­tu­rie­rung wird Ihnen auf­fal­len, wo es noch Ände­rungs­be­darf gibt. Viel­leicht in der Rei­hen­fol­ge Ihrer Unterthemen?
Schaf­fen Sie sich einen roten Faden durch die Prä­sen­ta­ti­on. Dazu hilft es oft­mals, ein weis­ses Blatt Papier und einen Stift zu nut­zen und Prezi mal bei­sei­te zu schieben.

Je nach Ihrer favo­ri­sier­ten Arbeits­wei­se schrei­ben Sie ein­fach run­ter, wie Ihr roter Faden aus­sieht. Oder Sie legen sich eine Tabel­le an, zeich­nen ein klei­nes Sto­ry­board oder oder oder.

Tipp: Prezi unterstützt Sie durch die Tie­fen­di­men­si­on, noch visu­el­ler zu arbeiten.
Infor­ma­tio­nen, die vom Publi­kum direkt erfasst wer­den sol­len, stel­len Sie auf einem höhe­ren Zoom-Level (grö­ßer) dar.

Details, die erklä­rend oder in die Tiefe gehen, stel­len Sie auf einem nied­ri­ge­ren Zoom­le­vel dar (klei­ner).

4. In-Szene-nie­rung

Wie ein Film­re­gis­seur in Sze­nen zu den­ken, ist eine gute und wich­ti­ge Grund­vor­aus­set­zung für die Arbeit in Prezi.

Mit den bis­he­ri­gen 3 Schrit­ten haben Sie bereits ein wenig Rou­ti­ne gewon­nen und sind auf einem guten Weg, beim nächs­ten Mal schon deut­lich schnel­ler zu sein.

Ihre plat­zier­ten Objek­te (also alle Ihre Inhal­te) haben Sie bereits auf der Flä­che struk­tu­riert, der „rote Faden“ ist ent­wi­ckelt und Ihrer Prä­sen­ta­ti­on fehlt nur noch ein Schritt: das Set­zen der Pfadpunkte.

Pfad­punk­te sind sozu­sa­gen wie Bil­der oder Bild­aus­schnit­te, die Sie erstellt haben und die Sie Ihrem Publi­kum zei­gen wer­den. Die Kame­ra­fahr­ten dazwi­schen legt Prezi ganz kom­for­ta­bel für Sie an.

Die rich­ti­ge Mischung aus Effek­ten wie „Dreh-Zoom“ und ele­gan­ten Kame­ra­schwenks bestimmt dann, wie Ihr Publi­kum reagiert – idea­ler­wei­se wer­den sie begeis­tert sein und fra­gen, mit wel­chem Pro­gramm Sie Ihre Prä­sen­ta­ti­on erstellt haben…

Viel Erfolg und Spaß bei Ihrer nächs­ten Prezi-Erstellung.